
Am 13. Mai 2026 verwandelte sich das Steinwerk St. Katharinen in Osnabrück in einen lebendigen Ort der Begegnung: Unter dem Titel „Märchenklang im Mai“ erlebten 69 Teilnehmende ein vielseitiges
Programm aus Märchenerzählung, Musik, Tanz und Mitmachaktionen.
Die Märchenerzählerin Sabine Meyer, Kooperationspartnerin vom Erzähltheater Osnabrück, entführte das Publikum mit den Märchen „Der Schmetterling“ von Hans Christian Andersen, „Dornröschen“ sowie dem indischen Märchen „Die Blumensamen“ in unterschiedliche Kulturen und Zeiten. Durch ihre lebendige Erzählweise gelang es ihr, die Zuhörenden aktiv einzubeziehen und eine besondere Nähe zwischen Erzählung und Publikum entstehen zu lassen.
Die Tanzgruppe „Bergborn“ griff die Inhalte der Märchen auf und ergänzte sie mit passenden Choreografien, die die Geschichten auf kreative Weise sichtbar machten. Einen besonderen musikalischen Höhepunkt bildeten Julia Giesser (Klavier) und Veronika Heckmann (Sopran), die mit der Opernarie „O mio babbino caro“ Musik und Erzählkunst miteinander verbanden und damit zugleich ein gelungenes Debüt dieser Ausdrucksform im Projekt gestalteten.
Auch das Publikum wurde aktiv eingebunden: Ein Sitztanz, angeleitet von Irina Gärtner, sowie ein Märchen-Quiz mit Klappmaul-Handpuppen, gestaltet von Angelina, Maria und Sofia, sorgten für Bewegung, Freude und lebendigen Austausch zwischen den Generationen.
Die Veranstaltung schloss mit einer Verabschiedung und einem musikalischen Ausklang durch Julia (Klavier) und Veronika (Sopran) ab; mit ihrem Lied gaben sie den Teilnehmenden einen berührenden
Impuls mit auf den Weg, der lange nachklang und die große Begeisterung im Publikum widerspiegelte.
Ein besonderer Dank gilt der Kooperationspartnerin Sabine Meyer sowie allen Mitwirkenden – insbesondere der Tanzgruppe „Bergborn“, Julia und Veronika sowie den engagierten Jugendlichen – deren Beitrag wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.
Die große Resonanz zeigt, wie wertvoll die Verbindung von Märchen, Musik und gemeinschaftlichem Erleben ist. Die Veranstaltung wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e. V.) organisiert und ist Teil des Projekts „Interkulturelle Märchen- und Geschichtenvielfalt verbindet“, das Begegnung, Kreativität und kulturellen Austausch zwischen Menschen verschiedener Generationen fördert.
