06.06.2026 Märchen aus aller Welt – Eine Reise durch Geschichten, Musik und Tanz

Märchen aus aller Welt

Am 06. Juni 2026 wurde das Lukas Familienzentrum in Osnabrück zu einem Ort voller Fantasie, Musik und lebendiger Begegnungen. Unter dem Titel „Märchen aus aller Welt“ lud Irina Gärtner im Rahmen des Projekts „Interkulturelle Märchen- und Geschichtenvielfalt verbindet“ Kinder und Erwachsene zu einer gemeinsamen Reise rund um den Globus ein.
Die Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Märchen, Liedern, Tänzen und Puppenspiel aus insgesamt sieben Ländern: England, Afrika, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Amerika und Dänemark.
Den Auftakt gestaltete die Tanzgruppe „Bergborn“ unter der Leitung von Valentina Janz mit der „Korobuschka“. Anschließend folgte das beliebte russische Märchen „Teremok“, das sowohl erzählerisch von Ljubov Nandt als auch als Puppenspiel von Mitwirkenden Justin und Ella Hammerschmidt, Leonora Nandt und Elena Hägele präsentiert wurde. Danach erklang das Lied „Trawuschka-Muravuschka“, vorgetragen von Veronika Heckmann (Sopran) und begleitet von Julia Giesser am Klavier.
Aus Dänemark brachten Anna Salow gemeinsam mit Anna, Maximilien, Adelia und Magdalena das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ auf die Bühne. Im Anschluss sorgte die Tanzgruppe „Bergborn“ mit der „Sternpolka“ für weitere Bewegung.
Mit dem Märchen „Das eigensinnige Elefantenkind“ führte Ariana Klassen das Publikum nach Afrika. Die Gruppe „Fantasy“ mit Lina Gärtner, Arianna und Sofia Klassen ergänzte diesen Teil mit einem orientalischen Tanz. Anschließend erklang das englische Lied „The Shadow of Your Smile“, vorgetragen von Julia Heckmann und begleitet von Julia Giesser. Danach begeisterte ein liebevoll gestaltetes Puppenspiel zu „Winnie Puuh“ Kinder und Erwachsene gleichermaßen – ein besonders schöner Beitrag im Hinblick darauf, dass Winnie Puuh im Herbst 2026 sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Ein besonderer Höhepunkt war das usbekische Märchen „Drei Wassermelonensamen“, erzählt von Olga Klassen, die anschließend auch mit einem traditionellen Tanz beeindruckte. Ernst Klassen und Elena Hägele bereicherten die Darstellung mit farbenfrohen traditionellen usbekischen Kostümen.
Aus Kasachstan wurde das Märchen „Aldar Kosse und die Suppe der guten Laune“ von Elvira Leder präsentiert, bei dem das Publikum aktiv einbezogen wurde und symbolisch „mitkochen“ konnte. Ergänzt wurde dieser Beitrag durch ein Lied in kasachischer Sprache, vorgetragen von Viktor Gärtner. Dieses Lied hatte er bereits vor rund 80 Jahren als Kind gesungen und gab ihm eine besonders berührende Bedeutung.
Den Abschluss bildete das humorvolle amerikanische Märchen „Das Märchen vom Cowboy Kuddel und der sprechenden Rinder-Rasselbande“ von Monika Roder, begleitet auf der Bühne von Helmut Roder, Leonora Nandt und Elena Hägele. Für viel Spaß sorgte zudem ein Mitmach-Wettbewerb, bei dem die Gäste herausgefordert wurden: „Wer kann am lautesten muhen?“. Anschließend sorgte die Gruppe „Fantasy“ mit einem schwungvollen Cowgirl-Tanz für einen fröhlichen Ausklang.
Die Märchen aus aller Welt vermittelten wichtige Botschaften wie Freundschaft, Familienzusammenhalt, Hilfsbereitschaft und die Erkenntnis, dass man gemeinsam stärker ist und Teilen Freude bringt.
Die Veranstaltung war eine echte Familienveranstaltung: Familien nahmen nicht nur als Gäste teil, sondern wirkten auch aktiv auf der Bühne mit. So entstand eine besonders herzliche und verbindende
Atmosphäre.
Im Rahmen der Veranstaltung durften wir außerdem die Koordinatorin des BAMF Frau Sürmeli begrüßen. Mit zahlreichen Gästen und Teilnehmenden wurde die Veranstaltung zu einem lebendigen Fest der Kulturen und zeigte eindrucksvoll, wie Märchen Menschen verbinden und kulturelle Vielfalt erlebbar machen.

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